Patenbrief


Aktuelles

 

Protokoll

Protokoll der Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Bad Lauterberg und Umgebung e.V. am 29. Februar 2012. Sie fand in den Räumen der 1. Vorsitzenden in Bad Lauterberg, Sebanstian-Kneipp-Promenade 41 statt.

Punkt 1: Die 1. Vorsitzende Frau Helga Brille begrüßte die Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Anträge zur Tagesordnung gab es nicht.

Punkt 2: Es wurde eine Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder eingelegt.

Punkt 3: Die Vorsitzende verlas ihren Jahresbericht. Sie schildert die schwierige Situation in der sich der Verein befindet, weil nicht genügend Helfer zur Verfügung stehen. Schilderte weiter wie die Spendenfreudigkeit immer geringer wird, berichtete von der guten Zusammenarbeit mit der Polizei und der Amtstierärztin in Osterode. Ihr ausführlicher Bericht mit den Zahlen über Aufnahme und Vermittlung von Tieren kann jeder Zeit eingesehen werden.

Punkt 4: Die Schatzmeisterin Frau Margret Henkel gab einen detaillierten Bericht über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins in den Jahren von 2009 bis 2011. Die Kasse prüften Herr Pastor Sassenberg und Frau Sabine Holthausen. Sie lobten die große Korrektheit der Schatzmeisterin. Als neue Kassenprüfer stellten sich Frau Holthausen und Frau Fischer zur Verfügung.

Punkt 5: Herr Sassenberg entlastete den Vorstand.

Punkt 6: Frau Thea Hartung erklärte aus Altersgründen ihren Rücktritt als 2. Vorsitzende. Sie machte klar, daß sie den Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann, und daß sie deshalb Platz macht für neue, tatkräftige Nachfolge.

Punkt 7: Herr Pastor Sassenberg ergriff daraufhin das Wort und dankte, und ehrt Frau Hartung mit großer Herzlichkeit für ihre 40-jährige Arbeit als 2. Vorsitzende.

Punkt 8: Aus zeitlichen Gründen äußerte Frau Henkel den Wunsch, nach einem Ersatz für sie zu suchen.

Es wurde noch viel über Aktionsplanungen, Möglichkeiten an Geld zu kommen usw. diskutiert und die Versammlung löste sich gegen 22:00 Uhr auf.

 

 

Gerettet!

Das Lämmchen "Kalotta" sollte nur wenige Tage alt sterben. Sie wurde von tierlieben Menschen gerettet, ihr die Flasche gaben und dem Tierschutz übergeben haben. Jetzt lebt sie mit Hunden und Katzen zusammen in Tierschutzobhut und liebt lange Spaziergänge mit den Hunden und ihr Fläschchen. Sie ist nun ca. 8 Wochen alt und bekommt in den nächsten Tagen Gesellschaft von einer Heidschnucke.



Über Futterspenden für Kalotta würden wir uns sehr freuen!

Auch Emelie, die Ziege, sollte getötet werden. Sie konnte glücklich vermittelt werden und lebt jetzt auch mit anderen Tierschutzkindern zusammen.



Die kleine Hündin Amelie wurde aus einer Perrera in Spanien gerettet. Auch ihr drohte der sichere Tod. Am 18.11.2009 kam Amelie in Deuschland an. Sie wurde von einer netten Familie mit Hund adoptiert und lebt nun in Ellrich.



Vielen Dank, dass Sie diese kleine Maus gerettet haben!

 

Worte zum Nachdenken
 
In den letzten Wochen wurden dem Tierschutzverein Bad Lauterberg täglich ausgesetzte Tiere wie Hunde jeder Art und Größe, Katzen und Kaninchen und auch Reptilien zugeführt. Manche Tiere waren in einem beklagenswerten Zustand. Immer wieder sind es Katzen die jetzt kastriert werden müßten, teilweise schon wieder tragend. Es gibt Hunde, die tagelang in der freien Natur umher irren, bis Sie vom Tierschutzverein unter großen Schwierigkeiten eingefangen werden können. Natürlich sind all diese Tiere total verstört und es bedarf großer Mühe und Sensibilität um Sie wieder einzugliedern. Wieviel Leid und Elend haben Sie inzwischen erfahren.
Unüberlegtheit bei der Aufnahme von Haustieren und wahrscheinlich der Verlust des Arbeitsplatzes, einhergehend mit der dadurch entstehenden Geldknappheit oder Geldmangel, kann eine Erklärung für die Abgabe dieser vorher so geliebten !! Haustiere sein.
Selbstverständlich versucht der Tierschutzverein zu helfen, aber auch uns sind häufig Grenzen gesetzt.
Bei den finanziellen Belastungen für die tierärztliche Versorgung der ausgesetzten Tiere, sowie den Aufnahmekapazitäten, der Hege und Pflege kranker Tiere, stoßen wir oft an unsere Grenzen.
Es wäre wünschenswert vorher zu überlegen, welche Verantwortung man mit der Aufnahme eines Hundes oder Katze auf sich nimmt.
Z. Zt. leben in der Obhut des Tierschutzvereines 42 Katzen und 4 Hunde einige Vögel, 3 Reptilien und eine große Anzahl von Meerschweinchen und Kaninchen.
Wir beraten Sie gerne bei der Aufnahme eines unserer Tiere, die alle kastriert, geimpft und parasitär behandelt sind.
Wir würden uns über jede Unterstützung, sei es durch die vorübergehende Aufnahme eines Tieres, der aktiven Mithilfe oder einer finanziellen Spende, sehr freuen und sie dankbar annehmen.
 
Helga Brille
1. Vorsitzende

 

Autofahrer, gebt dem Igel eine Chance!

   Nur umsichtige Fahrweise und Achtung vor dem Leben der kleinen Stacheltiere können die jetzt in diesen Tagen nach Nahrung suchenden Igel vor der drohenden Artendezimierung retten. Hierauf wies der niedersächsiche Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin. Autofahrer werden gebeten, in bevorzugten Igelgebieten besonders aufmerksam zu fahren. Durch das plötzliche Auftreten der Tiere seien auch Menschen gefährdet.

Mit Unterstützung der Bevölkerung erhofft sich der niedersächsiche Um-weltschutzverband auch in diesem Jahr Hilfe für den unter Naturschutz stehenden Igel. Das Massensterben der kleinen Stacheltiere im Strassenverkehr bezeichnete der BUND als schwerwie-gendes Problem. Etwa 30 Millionen Kraftfahrzeuge in der Bundesrepublik lassen die Wanderung des Igels über eine Schnellstrasse zum tödlichen Slalom werden. Rund eine Million der Stachelträger wer-den jährlich vom rollenden Strassenverkehr getötet. Besonders während ihrer intensiven Nahrungssuche an Sommer- und Herbsttagen werden die Tiere von den Asphaltpisten geradezu angezogen. Hier findet der nachtaktive Säuger massenhaft durch Autos getötete Insekten mundgerecht vor.

Der Appell an die Vernunft und das Umweltbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer ist für den BUND die einzig wirksame Hilfsmethode, um die Igel vor ihrer Ausrottung zu bewahren. Besonders in den bevorzugten Gebieten von Gärten und Schrebergartenkolonien in Ortsrandlagen könne ein igelbewusstes Autofahren vielen Tieren dieser Art das Leben retten.